Kommunikationstraining für Schulklassen
Jugendliche wissen oft nicht, wie sie auf fragwürdig erscheinende Meinungen reagieren sollen. Zwar haben sie im Unterricht einiges über Menschenrechte und Demokratie erfahren, können diese Kenntnisse in einer Diskussion jedoch nicht anwenden. Wie kann man sich gegenüber Personen verhalten, die extremistische Positionen vertreten? Welche Argumente gibt es gegen rassistische oder frauenfeindliche Positionen, und wie begegnet man gewalttätigen Einstellungen gegenüber Minderheiten oder Religionen? Die SchülerInnen üben, radikale Positionen zu erkennen und diese argumentativ aufzuzeigen.
Anmeldungen: Zentrum polis: service@politik-lernen.at oder T 01/4277 27444
http://www.politiklernen.at/site/praxisboerse/workshopreihe2016/wsangebote/wien/article/108855.html
Unlängst veröffentlichte das Magazin Profil eine spannende Reportage über Heimkinder in Österreich. Fünf Jahre nach Aufdeckung des Heimskandals wurde Bilanz gezogen. „Tausende Kinder wurden in katholischen und staatlichen Internaten und Besserungsanstalten körperlich und seelisch gebrochen. Vor fünf Jahren kam der größte Skandal der Nachkriegsgeschichte ans Licht. Seither flossen Millionen an die Opfer. Doch von einer lückenlosen Aufarbeitung der Verbrechen kann keine Rede sein. Bilanz einer nationalen Schande.“
Neu: Marion Wisinger, Nichts ist, wie es war. Erwachsene, politische Bildung und Zeitgeschichte in Österreich