Europapolitische Bildungsarbeit im Klassenzimmer

Online: Podiumsdiskussion und Workshop

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Gesellschaft und Wirtschaft sind derzeit noch nicht gänzlich absehbar. Um den europäischen Aufschwung anzukurbeln, hat die Europäische Union einen umfassenden Aufbauplan #NextGenerationEU entwickelt. Die Leitinitiativen der EU – ökologischer und digitaler Wandel – sollen auch bei der Belebung der europäischen Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen. Globale Probleme erfordern gemeinsame Antworten und gemeinsames Agieren, das gerade von jungen Menschen eingemahnt wird. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem offenen und inklusiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu, damit diese die Debatte um Europas Zukunft stärker mitgestalten können. Um die europapolitische Bildungsarbeit zu Klimapolitik zu fördern, beleuchtet die Jahrestagung „EUropa in der Schule“ wichtige Aspekte des #EuropeanGreenDeal mit Blick auf die nationale wie gesamteuropäische Ebene und bietet Diskussionsmöglichkeiten mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Praxis und Politik. 

Montag, 16. November 2020, 10:00 bis 15:00 Uhr 

Buchprojekt: Goisern. Eine Ortsgeschichte

„Man lebt immer zwischen zwei Welten, zwischen zwei Strömungen, die miteinander ringen und nie endgültig über die jeweils andere siegen.“ Eric Vuillard

Die Marktgemeinde Bad Goisern am Hallstättersee ist ein in vielerlei Hinsicht bekannter Ort. Man denkt an Urlaub, Sport, Bergwanderungen, den Musiker Hubert von Goisern oder die weltberühmten zwiegenähten Schuhe. Goisern steht darüber hinaus für Tradition, Handwerkskunst,  Musikalität und  – eine schöne Landschaft. Aber auch ganz andere Assoziationen sind mit dem Ort im Inneren des Salzkammerguts verbunden. Goisern wird oft mit den Begriffen „Widerständigkeit“ oder „Rückzugsgebiet“ in historischen Zusammenhang gebracht, durchaus politische Kategorien des Selbstverständnisses der Bewohner bis heute. In den Erzählungen der Einheimischen, aber auch der Auswanderer und der vielen Besucher schwingt mitunter eine Sehnsucht mit, die weit mehr als die Postkartenidylle der Dachstein-Region meint. Viele der Menschen, die hier lebten und fortgingen, kehrten oftmals wieder zurück. Wie in der Liebesballade „Goisern, allweil wieder muaß i z’ruck zu dir“ beschrieben, ist Goisern Heimat und Fluchtort zugleich. Die Forschungsarbeit setzt sich mit der Geschichte eines oberösterreichischen Orts auseinander, dessen Zeitgeschichte bislang wenig erforscht wurde. Die Wahl von Goisern als exemplarische „Ortsgeschichte“ der Jahre 1900 bis 1950 hängt mit der Verbundenheit der Autorin mit dem Ort zusammen, dies ermöglicht den Zugang zu Erinnerungen, die noch nie dokumentiert wurden. Die Forschungsarbeit reflektiert alltagsgeschichtliche Erinnerungen, familiengeschichtliche Erzählweisen und gibt auf unterschiedlichen Ebenen Einblick, wie in dem Mikrokosmos einer ländlichen Gesellschaft totalitäre, autoritäre und faschistoide Politiken entstanden.

Fertigstellung: 2021

Einladung Lesung

Der International Day of the Disappeared ist ein jährlich am 30. August begangener Gedenktag, der an das Schicksal von Menschen erinnern soll, die gegen ihren Willen an einem unbekannten Aufenthaltsort gefangen sind. Das Writers-in-Prison-Komitee des Österreichischen PEN-Club lädt am 30.8. 2020 anlässlich des vor zehn Jahren von den Vereinten Nationen beschlossenen Gedenktags zu einer Lesung und Installation ein.

Einladung

Sich richtig gut unterhalten

Marion Wisinger: Sich richtig gut unterhalten. Bericht über ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, in: Gudrun Hentges (Hg), Krise der Demokratie – Demokratie in der Krise? Gesellschaftsdiagnosen und Herausforderungen für die politische Bildung, Sir Peter Ustinov Institut, Wochenschau Verlag, Frankfurt, 2020

Im Rahmen der Wissenschaftlichen Konferenz des Sir Peter Ustinov Instituts 2018 unter der Leitung von Prof. Dr. Gudrun Hentges (Universität Köln) am 4. und 5. Juni 2018 in der SkyLounge der Universität Wien wurden Fragen im Zusammenhang mit der aktuellen Krise der Demokratie thematisiert. Der nun veröffentlichte Sammelband setzt einen Fokus auf das Herausarbeiten von Gegenstrategien und die Entwicklung von Handlungskonzepten im Umgang mit der Krise. Ausgehend von dem Begriff einer „multiplen Krise“ befassen sich die Beiträge mit (sozio)ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen der aktuellen Krise. Prominente Autor*innen gehen der Frage nach, welchen Einfluss der Neoliberalismus auf Demokratie und Menschenrechte hat und wie sich die Entwicklung vom Neoliberalismus hin zum Illiberalismus vollzogen hat. Nicht zuletzt geht es auch um die Frage, welchen Beitrag politische Bildung zur Überwindung der Krise der Demokratie leisten kann. Diese Fragen werden von ausgewiesenen politischen Bildner*innen nicht nur auf theoretischer Ebene diskutiert, sondern anhand konkreter Praxisbeispiele illustriert.

Das Buch kann hier bestellt werden. 

Rezension

Die neue Liga ist da!

Diesmal beschäftigt sich das Liga-Magazin in seiner Sommerausgabe mit dem Schwerpunktthema Covid-19: Shutdown Menschenrechte. Dazu gibt es spannende Beiträge über „Neues aus der Liga und der Menschenrechtsszene“, Kommentare, Interviews und Reportagen.

Texte von Barbara Helige, Marion Wisinger, Terezija Stoisits, Alma Zadic, Kenan Ibili, Florian Horn, Valerie Gruber, Christoph Riedl, Marta Halpert, Sebastian Öhner, Heinrich Neisser, Erwin Riess, Florian Rathmayer, Friedrich Forsthuber, u.a.

zu bestellen: wisinger@aon.at

Schulprojekt: „Damals sind wir zu Hause geblieben“

Erinnerung als Zeitdokument

Für die gemeinsame Bewältigung der Corona-Krise ist es wichtig, dass SchülerInnen die sogenannte „neue Normalität“ reflektieren und angeregt werden, sich darüber eine eigene Meinung bilden und diese zu artikulieren. Daher soll gegenwärtig, da unsere Grundrechte massiv eingeschränkt sind, über die Maßnahmen der Regierung, aber auch über die persönliche Lebenssituation gesprochen werden können. Das Projekt möchte SchülerInnen dazu animieren, ihre Erfahrungen und Gedanken zu kommunizieren.

https://www.politik-lernen.at/dl/LlusJMOJKomoNkJqx4KJK/Damals_sind_wir_zu_Hause_geblieben.pdf

https://www.politik-lernen.at/atpb_lexikontag

Heiße Themen – cool verpackt: Über den Umgang mit Politik im Unterricht

Haben Sie manchmal den Eindruck, dass es wichtig wäre, über ein aktuelles Thema zu diskutieren, doch Sie befürchten, politische Debatten in der Klasse nicht ausgewogen führen zu können? Wie ist es zu schaffen, dass alle zu Wort kommen und trotzdem niemand in Streit gerät? Überlegen Sie, ob eine Lehrkraft ihre persönliche Meinung einbringen darf?

Die vorliegende Handreichung, von Marion Wisinger im Auftrag von Zentrum polis erstellt, reagiert darauf und will Sie dabei unterstützen, jene Kompetenzen zu entwickeln, die es braucht, um diese „heißen“ Debatten im Unterricht aufzugreifen. Neben allgemeinen Hinweisen finden Sie vier konkrete Vorschläge, wie Sie kontroverse Themen im Klassenzimmer bearbeitbar machen können – jeweils mit kleinen Übungen und „Dos and Don’ts“.

Wisinger, Marion. Wien: Edition polis, 2020. 16 Seiten. ISBN 978-3-902659-19-4.

https://www.politik-lernen.at/dl/kkuNJMJKomlNoJqx4KJK/wisinger_-_hei_e_themen_cool_verpackt.druckdoppelseitig.pdf

Forderungspapier an die Bundesregierung

Die Österreichische Liga für Menschenrechte begrüßt es, dass sich die neue Regierung in ihrem Regierungsübereinkommen zum völkerrechtlich verankerten Recht auf internationalen Schutz, zur Genfer Flüchtlingskonvention sowie zur Europäischen Menschenrechtskonvention bekennt und in Österreich ein rasches und qualitativ hochwertiges Asylverfahren sicherstellen will. Umso bedauerlicher ist es, dass die Vorhaben im Detail wichtige Maßnahmen gänzlich außer Acht lassen. Die derzeitige Menschenrechtssituation in Österreich in Bezug auf das Asyl- und Fremdenrecht ist höchst bedenklich, Verbesserungen sind dringend notwendig.

Forderungspapier 2020

Die neue Liga ist da!

Dieses Mal beinhaltet das Magazin der Österreichischen Liga für Menschenrechte den Menschenrechtsbefund 2019. Dazu spannende Kommentare und Reportagen, News aus der Menschenrechtsszene und Infos. Mit den AutorInnen Brigitte Bierlein, Barbara Helige, Marion Wisinger, Terezija Stoisits, Heinrich Neisser, Erwin Riess, Valerie Gruber, Florian Horn, u.a.

Werden Sie Mitglied der Österreichischen Liga für Menschenrechte, dann erhalten Sie die Liga frei Haus zweimal jährlich! http://www.liga.or.at

Studie über Gewalt und Missbrauch in den Heimen der Caritas Oberösterreich

Gleink, 2017

Die soeben erschienene Studie setzt sich mit den Gründen und Bedingungen von Gewalt in den Einrichtungen der Caritas von 1945 bis in die Gegenwart auseinander. Die unmittelbar aus der Zeit des Nationalsozialismus bis weit in die Zeit danach vorherrschenden abwertenden Haltungen in Bezug auf Randgruppen und die im Graubereich agierenden kirchlichen Einrichtungen im Zusammenspiel mit Politik und Verwaltung sind Inhalt dieser vertiefenden Betrachtung bis in die Gegenwart. Die hier intendierte Forschungsarbeit soll die durch den sogenannten Heimskandal bekannt gewordene Parallelgesellschaft der Kinder- und Behindertenheime in Österreich aufarbeiten, Verantwortlichkeiten aufzeigen und die Konstanten von Gewaltausübung gegen bestimmte stigmatisierte Personengruppen unter bestimmten Voraussetzungen benennen.

Die Geschichte der Heime Steyr-Gleink und Windischgarsten hat die Historikerin Marion Wisinger bearbeitet, Angela Wegscheider vom Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik der Johannes Kepler-Universität Linz forschte zur Geschichte der Einrichtungen St. Pius und St. Isidor. Geleitet wurde die Studie von a. Univ. Prof. Dr. Michael John vom Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Johannes Kepler-Universität Linz.

Download Studie

Es geht nichts ums Gewinnen

Die Tagung „Gefährdungen der Demokratie“ an der Akademie für Politische Bildung sollte Lehrkräfte aller Fächer befähigen, aktiv an der Demokratiebildung mitzuarbeiten. Das heißt auch, sich extremistischen Parolen entgegenzustellen – im Unterricht wie im Alltag. Doch ohne Strategie enden solche Gespräche oft in lautstarken Wortgefechten, Vorwürfen und noch mehr Unverständnis für die andere Seite. Hier kommt Marion Wisinger ins Spiel, die als Kommunikationstrainerin Polizisten, Sozialarbeiter und eben Lehrer schult. Ein Geheimrezept hat sie nicht für die Referendarinnen und Referendare des Leibniz-Gymnasiums in Altdorf und des Erasmus-Grasser-Gymnasiums in München, aber eine ganze Tafel voller Tipps, um „ein Gespräch zu bauen“, wie sie sagt.

Tagungsbericht

Die neue Liga ist da!

Liga-Magazin für Menschenrechte

Wir freuen uns, dass unser Magazin für Menschenrechte wieder erscheint, diesmal besonders umfangreich mit spannenden Texten, im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht eine umfassende Analyse zu den Auswirkungen der Kürzungen der Mindestsicherung sowie das Thema Menschenhandel mit ExpertInneninterviews. Überdies schreiben junge JournalistInnen des Grazer ETC-Projekts „Kenne deine Rechte“ über Solidarität. Zu lesen sind jede Menge brisante Statements von Terezija Stoisits, Erwin Riess, Marco Smoliner, Florian Klenk, Zdenka Becker, Heinrich Neisser, Angelika Watzl, u.a.

Eine gute Gelegenheit Mitglied zu werden und die LIGA zweimal im Jahr kostenlos zu beziehen! Infos unter: www.liga.or.at

Die Chefredakteurin Marion Wisinger präsentiert die Liga in neuem Format.

Facebook Österreichische Liga für Menschenrechte

Workshop: Sich gut über Politik unterhalten

politische Diskussionen moderieren schwierige Situationen meistern und besser argumentieren 

In vielen Diskussionen, in Bildungsveranstaltungen oder im Bekanntenkreis scheint es, als würden viele Menschen einfache Lösungen für komplexe politische Fragen für richtig halten. Dabei fühlen wir uns durch Phrasen und Halbwahrheiten, Parolen und Hetze, Sprüche und Vorurteile als Vortragende oder DiskussionsteilnehmerInnen gefordert. Argumente scheinen wirkungslos und werden einfach nicht gehört. Immer wieder kommt es zu Störungen und Provokationen.  Doch wie kann es in Veranstaltungen gelingen, spontane Diskussionen gekonnt zu leiten oder eigene Argumentationen auszuführen? 

Im ersten Teil werden Strategien geübt, um selbst Wege aus der Sprachlosigkeit zu finden und „heiße“ Debatten gelassen zu führen. Das Argumentationstraining vermittelt Methoden, scheinbar Unbelehrbare als GesprächspartnerInnen wieder zu gewinnen und den Blick auf sich selbst zu richten. 

Der zweite Teil zeigt Moderationstechniken, wie Sie in Veranstaltungen, Workshops und in Gruppen mit schwierigen Themen umgehen können und somit Raum für offene Diskussionen möglich machen. 

Für ErwachsenenbildnerInnen, ReferentInnen, BildungswerkleiterInnen, ModeratorInnen und Interessierte.

Leitung: Dr. Marion Wisinger

Katholisches Bildungswerk, 29.6. 2019, 10-17 Uhr, Bildunghaus St. Hippolyt

Vortrag: Was in Österreich vor sich geht

„Eine politische Analyse des Zeitgeschehens über der Grenze“. Zu diesem brisanten Thema hat die Regionalgruppe Ansbach in der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken eine besonders kompetente Rednerin eingeladen: Die österreichische Historikerin Marion Wisinger. Sie arbeitete lange als Generalsekretärin der österreichischen Liga für Menschenrechte, ist Trainerin der Politischen Bildung, aber ist auch als Autorin und Chefredakteurin des „Liga-Magazins für Menschenrechte“ tätig. Marion Wisinger wird bei ihrem Vortrag in Ansbach eingehen auf das politische Klima im Nachbarland, die Lähmung der SPÖ, auf den Rechtsruck in den Medien, auf Widerstandsformen, Gefahren für die Rechtsstaatlichkeit, auf die Infragestellung menschrechtlicher Standards und Szenarien künftiger Entwicklung.“

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 13. November 2019, um 19 Uhr im Kulturzentrum Ansbach, Angletsaal, statt. 

(Quelle: Menschenrechts-Kurier, Juni 2019. Informationen der Bürgerbewegung für Menschenwürde, Mittelfranken)

Quelle: dpa/cb bjw
Quelle: dpa

 

Bis hierher und nicht weiter!

Training für muslimische Mädchen und Frauen

Worum geht es? Muslimas werden im öffentlichen Raum zunehmend verbal und tätlich angegriffen, laut „Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus“ sind 98% der von Übergriffen betroffenen Personen Frauen. Durch ihre stärkere Sichtbarkeit aufgrund ihrer Bekleidung geraten sie in Situationen, in denen ihre persönliche Sicherheit gefährdet ist. Oftmals kommt ihnen niemand zu Hilfe und sie müssen sich selbst verteidigen und vor Gewalt schützen. Frauen werden angestarrt, es kommt zu Beschimpfungen, Drohungen und auch zu schweren Angriffen wie Kopftuch vom Kopf reißen, stoßen, schlagen oder anspucken. Viele Frauen empfinden diese permanente Gefahr als schwere psychische Belastung oder möchten auch ihre Töchter davor bewahren. 

Das Training setzt dort an, wo es noch nicht zum Übergriff gekommen ist, also in den Minuten vor einer möglicherweise eskalierenden Situation. Geübt werden sicheres Auftreten im öffentlichen und privaten Raum, das Vermeiden defensiver Haltungen und grundlegende Abwehrtechniken. Basierend auf der Schule des Chi-Too-Ryu-Karate erlernen die Teilnehmerinnen auf mentaler und körperlicher Ebene sich selbst zu verteidigen und eine Haltung der Stärke einzunehmen. Zudem werden auch kommunikative Strategien und Vorgehensweisen erarbeitet, die provokanten und aggressiven Parolen Widerstand leisten. Das Erlernen von Kampfkünsten reduziert Stress, gibt Selbstsicherheit, bringt die Muskeln in Form und macht durch die Selbsterfahrung in der Gruppe Mut.

Zielgruppe: Mädchen und Frauen (jeden Alters), auch „nicht trainierte“ Personen sind willkommen

Bekleidung:    lockere Sportbekleidung, keine Schuhe

Zeit:                 jeden Mittwoch im Juni 19.30 – 20.45 (Beginn 5. 6. 2019)

Ort:                  Volksschule Stiftgasse 35, Turnsaal

Leitung:           Dr. Marion Wisinger, seit 1995 Mitglied des Kampfkunstzentrums Erdberg, 1. Dan

Anmeldung:     wisinger@aon.at

Kosten:             freie Spende 

Gewerkschaftsschule: Argumentieren lernen

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
Was tun, wenn es in Diskussionen „heiß“ zugeht? Und wie hängen aggressive Parolen mit komplexen politischen Zeitthemen zusammen? Wie passt das in die gewerkschaftliche Arbeit des Betriebsrats? Leitung: Dr. Marion Wisinger

Die Gewerkschaftsschule ist ein zweijähriger Zertifikats-Lehrgang für praktische Gewerkschaftsarbeit. Denn nur Wissen alleine ist in der heutigen Welt für GewerkschafterInnen zu wenig, es geht um die Frage: „Wie, wo und wann wende ich diese, aber auch andere Formen der Durchsetzung an? Ziel ist, gewerkschaftspolitische Arbeit und praktische Betriebsarbeit zu unterstützen und Handlungskompetenz zu stärken.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=6EJx69B3VV4

Texte und Materialien Argumentationstraining


Herzlich Willkommen auf den neuen Seiten des Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen! Wir sind ein Netzwerk von Institutionen und Menschen (Koordination: Gesellschaftswissenschaftliches Institut München für Zukunftsfragen) und haben uns zusammen getan, um gemeinsame Qualitätsstandards hinsichtlich unserer Professionalität, Wertehaltung und unseren Zielsetzungen zu formulieren. Wir möchten damit einen Beitrag zu einem vielfältigen demokratischen und streitbaren Diskurs in unseren Gesellschaften leisten.

https://www.argumentationstraining-gegen-stammtischparolen.de


Wissenschaft trifft Unterrichtspraxis

Studientage der Politischen Bildung – Fächerübergreifende Tagung für Referendare am Gymnasium

Train-the-Trainer-Workshop: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen. Leitung: Marion Wisinger

Es geht um wesentliche Themen wie Migration und Integration, Wirtschaft und Soziales, Gleichstellung und Feminismus, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Religionsfreiheit und Selbstbestimmung. Das Argumentationstraining vermittelt Strategien, auch scheinbar Unbelehrbare als Gesprächspartner*innen wieder zu gewinnen und verweist auf die Grundbedingung politischen Lernens, nämlich den Blick zunächst auf sich selbst zu richten.

Akademie für Politische Bildung, Tutzing 4.-5. Februar 2019